Sebastian Block & Band

Texte

augen zu

bis hierher blieb es für mich klar
das das wirklich war

als der weg verschwamm den ich ernsthaft nahm
bis ich zu mir kam

ich steh da wie ein astronaut
der auf die erde schaut

von soweit weg erkennt man
man ist sich selber fremd man
bis irgendwann

warum warum
mach ich meine augen zu
und sehe im nichts
jedesmal noch mehr als du

du sagts wohin mit den träumen
in dieser kleinen stadt

man stößt ständig an wände
kaputt und am ende
hat alles nichts gebracht

warum warum
mach ich meine augen zu
und sehe im nichts
jedesmal noch mehr als du

ahnungslos

kein gutes gefühl
nicht zu wissen was passiert
ob der augenblick verschwimmt
wenn die stille sich verliert

manchmal
manchmal ist es besser
ahnungslos zu sein

ist die nacht dann der letzte
freund der uns bleibt
und der blick aus dem fenster
mehr als dunkelheit

manchmal
oh manchmal

manchmal
manchmal ist es besser
ahnungslos zu sein

bin ich du

manchmal suchst du ein zuhause
manchmal mehr als das
verschwindest tage in den straßen
und versprichst nie irgendwas

bin ich du
oder bist du ich
bin ich so
ich weiß es nicht

ich glaub du kennst zuviele menschen
in jeder stadt, in jeder bar
egal wohin ich mich verirre
du warst lange vor mir da

bin ich du
oder bist du ich
bin ich so
ich weiß es nicht

Der Typ der nie wusste was er wollte

ich hab getanzt auf einem bein

und ich war lange zeit allein

hätt ich gewusst was dann passiert

ich hätt es trotzdem ausprobiert

 

suchst du noch immer nach dem glück

oder bist du längts zurück

manchmal ist man vor liebe blind

oder man bleibt für immer kind

 

wenn sich irgendwer an mich erinnern sollte

will ich bitte nicht der typ sein der nie wusste was er wollte

der nie wusste was er wollte

 

ich gab euch mein letztes hemd

hab fast jede chance verpennt

komm wirf dich in dein bestes kleid

und lass uns sehen was  übrigbleibt

 

ich hab den teufel kommen sehen

und ich sah die jahre gehen

ich hab gedacht ich weiß bescheid

doch alles braucht halt seine zeit

 

wenn sich irgendwer an mich erinnern sollte

will ich bitte nicht der typ sein der nie wusste was er wollte

der nie wusste was er wollte

 

es passiert

zu wissen das es weitergeht
ist was mich durch die nächte trägt
zuviel gesagt zuviel verloren

mein kissen ist oft unbequem
würd manchmal gern was anderes sehn
doch diese wände bleiben stehn
doch diese wände bleiben stehn

es passiert
alles nur nicht was ich will
und ich kapier
erst wenn ich etwas verlier
nichts bleibt hier
ich laufe bis ich nichtmehr kann
und irgendwann..

am bett steht auch kein apfelbaum
kein flieder und kein weißer zaun
du hast mich nie danach gefragt

ich steige ein, ich steige aus
und manchmal sieht es anders aus
nur selten komme ich nachhaus
nur selten komme ich nachhaus

es passiert
alles nur nicht was ich will
und ich kapier
erst wenn ich etwas verlier
nichts bleibt hier
ich laufe bis ich nichtmehr kann
und irgendwann
komme ich vielleicht auch an

der tag die nacht ein telefon
die mailbox, den rest kenn ich schon
ich muss nicht wisse was das heisst

ich liege hier und denke nach
warum ich mir gedanken mach
ach komm vergiß den ganzen scheiß
ach komm vergiß den ganzen scheiß

es passiert
alles nur nicht was ich will
und ich kapier
erst wenn ich etwas verlier
nichts bleibt hier
ich laufe bis ich nichtmehr kann
und irgendwann
komme ich vielleicht auch an

ich hoffe ja

bist du wirklich da wenn ich erwach
oder belibt es nur der traum der letzten nacht
wenn das sonnenlicht
durch's fenster bricht
bist du wirklich da
ich hoffe ja

oh oh oh keine ahnung warum
es ist einfach so
eh eh eh und wie soll ich erklärn
was ich selbst nicht versteh
ih ih ih  ich hab es vielleicht geahnt
doch gewusst hab ich's nie
ich hab es vielleicht geahnt
doch gewusst hab ich's nie

woher soll ich wissen was geschieht
du lächelst und du sagst ich bin verliebt
wenn das sonnenlicht
durch's fenster bricht
bist du wirklich da
ich denke ja

oh oh oh keine ahnung warum
es ist einfach so
eh eh eh und wie soll ich erklärn
was ich selbst nicht versteh
ih ih ih  ich hab es vielleicht geahnt
doch gewusst hab ich's nie
ich hab es vielleicht geahnt
doch gewusst hab ich's nie

in den farben

immer wieder laufen farben
aus den bilderrahmen
und du fragst dich was ich seh

ich erträume mir ein leben
das wird es so nicht geben
und du willst das ich versteh

und dieses komische gefühl
wüsst ich nur was mir das sagen will
ich verschwende meine zeit
denn die ungewissheit bleibt

als ich die augen schließe
stolpern meine füße
quer durch unentdecktes land

und ich bin zufrieden
wäre dort geblieben
doch ein wind weckt den verstand
und er nimmt mich an die hand

dieses komische gefühl
wüsst ich nur was mir das sagen will
ich verschende meine zeit
denn die ungewissheit bleibt

johnny

der whisky ist mein letzter freund
whisky johnny!
sonst fühl ich mich zu eingezäunt
whisky for my johnny!
von backbord und von steuerbord
whisky johnny!
dröhnt morgens schon mein lieblingswort
whisky for my johnny!

scheint die see uns endlos weit
und schmerzt das herz vor einsamkeit
wenn ein tag dem anderen gleicht
oh whisky johnny
nimms leicht

im zwischen und im oberdeck
whisky johnny!
da saufen wir die fässer weg
whisky for my johnny!
nicht selten tausch ich meine fracht
whisky johnny!
für whisky und ne schöne nacht
whisky for my johnny!

scheint die see uns endlos weit
und schmerzt das herz vor einsamkeit
wenn ein tag dem anderen gleicht
oh whisky johnny
nimms leicht

nein

du sagts der himmel ist weit
und du fühlst dich so allein
ohne liebe hat nichts mehr sinn
nein nein
lass es nicht sein

und das geld ist wohl alles was zählt
auch wenn es dir nie wichtig war
ich gebe dir was ich hab
doch nein
lass es nicht sein

nein nein nein
lass es nicht sein
ich fühle wie du
du bist nicht allein
nein

der wind bläst immer von vor
und dein kopf tut jeden tag weh
mach das fenster auf und sag laut
nein nein
ich lass es nicht sein

nein nein nein
ich lass es nicht sein
der weg ist soweit noch ich geh nicht allein

nein nein nein
ich lass es nicht sein
der weg ist soweit noch ich geh nicht allein

lass die sonne herein

ohne zu fragen

ich roll auf meinem fahrrad
unsere straße hinunter
ich spür das blut in meinen adern
und den wind auf der haut

es ist schon lange her
ich kann mich kaum noch erinnern
ist irgendwas passiert
das gefühl ist so vertraut

ach ich will garnicht wissen was es ist
und auch nicht wie man es beschreibt
ich will nur das es
eine weile so bleibt

ich hab viel zuviel geschlafen
und zu wenig geträumt
noch immer müde vom hoffen
hab ich deine lächeln versäumt

deine augen sind ganz klein
und die sonne so groß
ist irgendwas passiert
was ist nur mit mir los

und ohne zu fragen

ohne zu fragen
hast du mich geküsst

unfassbar

am morgen geh ich aus dem haus
überall liegt schnee und eis
durch die kalten nassen straßen
ein bild in schwarz und weiß
über mir ziehen die wolken
und der rauch versucht zu fliehen
in den entlos weiten himmel
dorthin wo die sonne schien

ich vergesse meine pläne
an der kreuzung um halb drei
und ich träum von deinen augen

salz auf deiner haut
und wind in deinem haar
was der sich traut
unfassbar

wir schreiben unsere namen
mit fingern in den sand
und das meer ist wie die zukunft
groß und unbekannt

salz auf deiner haut
und wind in deinem haar
was der sich traut
unfassbar

wir fallen tief

es ist so still
ein raum voll dunkelheit
verirrtes licht
umspielt mit leichtigkeit
deine kontur
verschwimmt mit jedem blick
wir fallen tief
und kehren nie zurück

dunkelheit
du trägst ein kleid aus sternen
wirklichkeit
schläfst längst unter laternen
einsamkeit
ich will dich kennenlernen
ich will dich kennenlernen

du sagt kein wort
doch ich verstehe dich
vertrau ich dir
gibt es nur dich und mich

dunkelheit
du trägst ein kleid aus sternen
wirklichkeit
schläfst längst unter laternen
einsamkeit
ich will dich kennenlernen
ich will dich kennenlernen