SEBASTIAN BLOCK

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Kompaktes Liveinfo

Mit viel Hingabe und einem besonderen Gespür für Text und Musik spielt sich Sebastian Block seit einigen Jahren in die Herzen seines Publikums. 2011 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum "Bin ich du" und war seit dem fast ununterbrochen auf Tour. Im Juni 2014 kam dann die EP "ANANAS" in den Handel und im Herbst 2015 nun endlich das zweite Album: "Der Mond ist schuld".
Sebastian Block lässt sich nicht so leicht in eine Schublade stecken. Klar ist das Indie-Pop, auch Folk- und Rock-Elemete kann man entdecken, aber als Songwriter ist er doch zu ausgefuchst, die Texte zu intelligent, als dass man es sich zu leicht machen sollte. Persönliche Geschichten von Träumerei, Zweifel und Liebe. Gefühlvoll und mit viel Energie vorgetragen. Der gebürtige Brandenburger nimmt uns mit auf eine Reise in seine Gedankenwelt und wenn Radio Fritz ihn "irgendwo zischen Rio Reiser und Kettcar" verortet, passt das eigentlich gar nicht so schlecht.

AKTUELLES INFO

The boy is back in town: Sebastian Block kehrt mit einem nachdenklich swingenden zweiten Album zurück, dunkel schimmernd mit einer funky Melancholie, zu der man tanzen möchte. Der Wahlberliner Songschreiber hat einen langen Weg zurückgelegt, von Airplay-Charts und Album des Monats bei u.a. Bild.de und Prosieben.de (mit seiner Band Mein Mio, 2008), dem RBB- Sommersong 2011 (aus seinem ersten Soloalbum) und zuletzt der EP "Ananas" (2014) in voller rockiger Bandformation. Das neue Album "Der Mond ist schuld" klingt nun so feinsinnig instrumentiert und persönlich, als sei der Mittdreißiger bei sich angekommen – zumindest ein Stück. Mit diesen Songs hat er über zwei Jahre gerungen und alles selbst gemacht: Vom Songwriting über die Aufnahme und Produktion bis zur Veröffentlichung auf dem eigenen Label JANUAR. Ebenso hat er die Kampagne zum Crowdfunding der CD quasi allein gestemmt – mit Erfolg: die Vorfinanzierung der Pressung von "Der Mond ist schuld" kam letztlich von den Fans. Und Fans hat sich Sebastian Block in den vergangenen Jahren einige erspielt – in über hundert Konzerten, mit Support-Shows für u.a. Nena und Tonbandgerät, soweie eigenen Touren mit Band und Solo-Auftritten.

Anders als zuletzt bei der Band-Breitseite geht es auf "Der Mond ist schuld" um klassische Songschreiber-Lieder, die man von vorne bis hinten auch alleine auf einer Gitarre spielen kann. Dabei reicht das Spektrum von Funkpop über Folk zu fast afrikanisch anmutenden Rhythmen, von sommerlichem Indie über jazzy Passagen bis zu verträumt-hypnotischen Keyboard-Ausflügen.

Sebastian Block schreibt Songmusik, die nach dem runden Tanzstück und Kunstwerk sucht, nach dem perfekten Ausdruck für unperfekte Momente. Kein Wunder, dass der bodenständige Brandenburger hier manchmal nach Rio Reiser klingt, wie die Weakerthans in ihren ruhigen Momenten, wie Element of Crime, oder Neil Young, also nach Künstlern, denen es um gute Songs ging und geht - und ein wenig um Politik. Zum Abschluss des Albums legt Sebastian Block mit "Wenn du niemand mehr bist" ein fast aus der Zeit gefallenes Liedermacher-Lied aus der Perspektive eines Flüchtlings vor – das angesichts der aktuellen Dramen und Lage in Deutschland und Europa das Album in die dringliche Gegenwart katapultiert. Und dann bleibt man zurück, mit einer sanft swingenden Melancholie, zu der man tanzen möchte, die von Menschlichkeit und Wiederaufstehen und Weitermachen handelt. Danke.

Text: Peer Göbel

 

MUSIKALISCHER WERDEGANG

Sebastian Georg Richard Block wird am 08.01.1980 in Brandenburg an der Havel geboren. Als Kind einer Künstlerfamilie, erlebt er noch knapp 10 Jahre die letzten Atemzüge der DDR. Mit 15 fängt er an sich für Musik zu interessieren und saugt alles auf was er in die Finger bekommt. Sind es zunächst diverse Hip Hop Gruppen und Dancesampler, die seine CD Sammlung dominierten, entdeckt er im Laufe der Zeit Musiker wie CCR, Cat Stevens und Neil Young in der Plattensammlung seiner Eltern.

Sebastian beginnt Gitarre zu spielen und eigene Songs zu schreiben. Auf der Suche nach Mitmusikern, stolpert er von einer Band in die Nächste und merkt bald, dass er so nicht weiterkommt. Er schreibt sich für ein Philosophiestudium an der Universität Potsdam ein und beginnt zwei Jahre darauf eine Ausbildung als Bühnenmaler an der Komischen Oper in Berlin.

Die große Stadt tut ihm gut, schnell findet er Kontakt zu anderen Musikern und Songschreibern. Zusammen mit Simon Gordeev , Daniel Schmidt und Hanns Otto gründet er 2006 die Band Mein Mio. Bereits ihre ersten Demos finden großen Anklang beim regionalen Jugendradio Fritz und während sie 2008 mit Nils Frahm ihr Debütalbum produzieren, waren sie bereits unter den 5 Finalisten des ersten ARD Radioaward (u.a. mit Bonaparte und Chapeau Claque).

Mein Mio bekommt einen Plattenvertrag bei DA Music und ihre erste Single "Wenn wir wüssten" steigt in die Top100 der deutschen Airplay Charts. Das Album "Irgendwo in dieser großen Stadt" wird Album des Monats bei N-Joy, Big FM, Bild.de, Stern.de und ProSieben.de.

Sebastian entscheidet sich, seinen Weg als professioneller Musiker zu gehen und steigt 2009 als Livegitarrist & Keyboarder bei seinem Freund Sven van Thom ein. Jetzt spielt er zum ersten mal größere Tourneen und Fernsehauftritte. (u.a. TvTotal, Popstars, BUVISOCO 09)

In der Zeit entstehen viele neue Songs und im Sommer 2010 sind genug Lieder für ein neues Album zusammen, doch seine Vorstellung vom musikalischen Stil hat sich so weit vom Sound der Band Mein Mio entfernt, dass er sich entschließt, allein weiterzumachen. Er will weg vom großen Pop und zurück zum erdigen, ehrlichen und ursprünglichen Klang der Plattensammlung seiner Eltern.

Gemeinsam mit Sven van Thom produziert Sebastian sein erstes Soloalbum, gründet kurz darauf das Label JANUAR und veröffentlicht im Juni 2011 mit Unterstützung der Initiative Musik das Debüt "Bin ich du". Zusammen mit seiner internationalen Liveband spielt er in den kommenden drei Jahren mehr als 120 Konzerte (u.a. als Support von Mikroboy, Tonbandgerät, Nena, oder als Headliner beim Campusfestival der Uni Potsdam 2013). Seine erste Single "Ich hoffe ja" wird im RBB Fernsehen zum Sommersong 2011 gewählt und das Lied "Ohne zu fragen" verhilft ihm zum Sieg des Radio Eins Völkerball Wettbewerbs.

Nach diesem sehr erfolgreichen Jahr kommt Ende 2012 der Film "Wir wollten aufs Meer" in die Kinos, für den Sebastian das Lied "Unsere Heimat ist die See" schreibt. In den Hauptrollen Alexander Fehling und August Diehl.

Sebastian lebt noch immer in Berlin und arbeitet momentan an Liedern für sein zweites Album, das Anfang 2015 erscheinen soll.

Im Juni 2014 wird er zusammen mit seiner Band die EP „ANANAS“ veröffentlichen.

Bandmitglieder

Sebastian Block (Songwriter, Gesang, Gitarre); Catharina Behr (Schlagzeug, Background-Gesang); Mathieu Tascher (Bassgitarre, Background-Gesang); Guillermo Morales (Gitarre); Ruud van der Zalm (Tamburin, Keyboard, Percussion, Background-Gesang)